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Fussballclub Zürich

 

 

1896–1924: Die Gründung

Der FC Zürich entstand ursprünglich aus dem FC Turicum (Turicum heisst auf römisch Zürich). Nachdem dieser mit dem FC Exelsior fusionierte, wurde am 1. August 1896 der FC Zürich gegründet. Wenig später stiessen auch die Mitglieder des FC Viktoria dazu. Die ersten beiden Meistertitel (im Jahr 1902 und 1924) wurden in dieser Zeit realisiert. Bis in die 30er-Jahre war der FC Zürich auch in anderen Sportarten wie Rudern, Boxen, Leichtathletik, Handball usw. tätig. Später konzentrierte sich dann die sportliche Aktivität ausschliesslich auf den Fussball, wo bisher auch die grössten Erfolge gefeiert werden konnten.

1925–1960: Ab- und Aufstiege  

In diesen Jahren konnte der FCZ nicht mehr brillieren, es folgten Abstiege in die Nationalliga B in den Jahren 1934, 1946, 1957 und Aufstiege in die Nationalliga A in den Jahren 1942, 1948, 1958.

1960–1981: Die goldenen Jahre  

Unter dem legendären FCZ-Präsidenten Edwin Nägeli und mit Spielern wie Klaus Stürmer, Köbi Kuhn, Fritz Künzli, Ilija Katic, René Botteron und vielen legendären Spielern mehr erlebte der FCZ seine goldenen Jahre. Nicht weniger als 7 Meistertitel und 5 Cuptitel holte der FC Zürich in dieser Zeit. Europäisch sind folgende Erfolge zu vermerken; Im Jahr 1964 im Europapokal der Landesmeister stiess man bis ins Halbfinal gegen Real Madrid vor. 1977 scheiterte man wiederum in den Halbfinals, diesmal gegen den FC Liverpool.

1981–2005: Nur Mittelmass  

In diesen Jahren platzierte sich der FCZ immer wieder im Mittelfeld und musste am Ende der Saison 1988 in die Nationalliga B absteigen, der Aufstieg in die Nationalliga A folgte in der Saison 1989/1990. Europäisch konnte man Ende 1998 einen kleinen Erfolg feiern, denn im UEFA-Cup schaffte es der FCZ bis in die 1/8-Finals und wurde erst dort von AS Rom gestoppt. Zwei Cupsiege waren in dieser Zeit die einzige Ausbeute an nationalen Titeln (in den Jahren 2000 und 2005).

Saison Platz Liga Ø Zuschauer]
2006 1/10 ASL 10'008
2007 1/10 ASL 10'870
2008 3/10 ASL 12'186
2009 1/10 ASL 9'829
2010 (?/10) ASL  ?

2005 bis heute: Rückkehr zum Erfolg  

Am 13. Mai 2006 gewann der FC Zürich auswärts das denkwürdige, letzte Saisonspiel gegen den FC Basel dank einem Tor in der 93. Minute durch Iulian Filipescu mit 2:1 und sicherte sich so, nach 25-jähriger Durststrecke, den 10. Meistertitel und somit auch den ersten goldenen Meisterstern. In der Saison 2006/07 gewann der FCZ den 11. Meistertitel ebenfalls in der letzten Spielrunde und wieder gegen den FC Basel, diesmal aber im Fernduell.

Am Ende dieser Saison gab es einen Umbruch im Verein. Trainer Lucien Favre wechselte zusammen mit Co-Trainer Harald Gämperle und den Spielern Raffael und Steve von Bergen zu Hertha BSC nach Berlin. Zudem wurden Leistungsträger wie Gökhan Inler (zu Udinese Calcio), Blerim Džemaili (zu den Bolton Wanderers) und Xavier Margairaz (zu CA Osasuna, mittlerweile wieder beim FC Zürich) verkauft.

Als Nachfolger wurde der gegenwärtige Trainer der Schweizer U-21-Auswahl, Bernard Challandes, verpflichtet. Unter dem neuen Trainer zeigte der FC Zürich bis zum Dezember 2007 gute Spiele, musste danach aber immer wieder Rückschläge einstecken. Der FCZ konnte nicht mehr um den Meistertitel mitspielen und musste sich mit dem 3. Schlussrang begnügen. Er verlor am Schluss auf Meister Basel 18 Punkte.

Der FCZ spielte in dieser Saison (2007/08) auch auf internationaler Bühne mit. In der 3. und letzten Qualifikationsrunde zur Champions League schied man zwar gegen Beşiktaş Istanbul aus, spielte dann aber im UEFA-Cup weiter. Dort traf der FCZ in der 1. Runde auf den FC Empoli. Nach einer 1-2-Auswärtsniederlage konnte man im Letzigrund das Rückspiel klar mit 3:0 gewinnen und in die Gruppenphase einziehen. Nach Siegen gegen Sparta Prag (2:1) und den FC Toulouse (2:0) verlor man gegen Spartak Moskau (0-1) und Bayer 04 Leverkusen (0:5). Der FCZ konnte sich dennoch für die Sechzehntelfinale qualifizieren. Dort schied der FCZ gegen den Hamburger SV (1:3 und 0:0) aus.

In der Saison 2008/09 wurde der FCZ, dank eines 1:0 Auswärtssieges gegen Bellinzona und des gleichzeitigen Ausrutschers des Rivalen FC Basel beim Grasshoppers-Club (1:4), in der zweitletzten Runde zum zwölften Mal Schweizer Meister.

In der Saison 2009/10 konnte sich der FCZ, nachdem der NK Maribor und FK Ventspils in der Qualifikation bezwungen wurden, erstmals in der Clubgeschichte für die UEFA Champions League qualifizieren. Die Gruppengegner waren Real Madrid, die AC Milan und Olympique Marseille. Gegen Real Madrid und Olympique Marseille verlor der FCZ beide Spiele. Gegen die AC Milan holte man auswärts überraschenderweise 3 Punkte. Vor eigenem Publikum konnte man sich ebenfalls über einen Punktegewinn freuen. Dennoch schied der FC Zürich als Gruppenletzter aus.

Ich bin seit 22 Jahren Mitglied beim FC Zürich. Von 1987 bis 1992 arbeitete ich auf dem Sekretariat als Sekretär des Stadtclubs. Während dieser Zeit arbeitete ich mit den folgenden Trainern zusammen: Timo Konietzka, Hannes Bongartz und Herbert Neumann. Die Mannschaft stieg im 1987 mit dem Trainer Konietzka in die damalige Nationaliga B ab. Mit Herbert Neumann konnte der Wiederaufstieg realisiert werden. In dieser Zeit knüpfte ich viele interessante Kontakte, welche ich heute noch pflege.

Grösste Erfolge:

Schweizer Meister:
1902, 1924, 1963, 1966, 1968 1974, 1975, 1976, 1981, 2006, 2007, 2009

Schweizer Cupsieger:
1966, 1970, 1972, 1973, 1976, 2000, 2005

Internationale Erfolge:
Halbfinale im Europapokal der Landesmeister 1964 und 1977
gegen Real Madrid und Liverpool

Teilnahme an der Champions-League 2009:
Gruppenspiele gegen Real Madrid, AC Milan und Marseille
                                             

                                                 

30. September 2009: AC Milan - FCZ Champions-League 0:1

FCZ-FCB (Loge)

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Mein Sohn Mattio mit FCZ Trainer Urs Fischer und Assistent Harald Gämperle

 

 

www.fcz.ch

 





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